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Longboardlexikon

Hallo, Freunde des Rollsports und neugierige Liebäugler! 

Wir wissen, dass es oft schwierig ist, sich als Laie mit dem Fachjargon von Skatern und insbesondere Skateshopbetreibern herumzuschlagen. Daher haben wir hier einiges an grundlegenden Informationen zusammengetragen, in der Hoffnung, euch damit ein wenig auf die Sprünge zu helfen und - nicht zuletzt den Eltern unter euch - das Stöbern in unserem Webshop etwas zu erleichtern. Solltet ihr also in den Produktbeschreibungen über Begriffe stolpern, die euch stutzig machen, so sollten diese hier in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet zu finden sein.

Viel Spaß beim Scrollen!

 

Longboard Lexikon

ABEC = Klassifizierung der Fertigungstoleranz eines Kugellagers; sagt jedoch nichts über dessen Qualität aus! Klingt bescheuert? Is‘ aber so…
Denn: Beim Skaten braucht man weniger genaue, als vielmehr robuste Lager!

Achsstift = Teil der Achse, auf dem die Rolle fixiert ist

Achsmutter = Mutter auf dem Achsstift, die die Rolle fixiert

Barrel = zylindrischer Lenkgummi

Baseplate = Basis-/Bodenplatte der Achse

Bearings = siehe Kugellager

Built-In-Kugellager = Kugellager in modernerer Bauweise: die Speedringe und Spacer sind bereits im Lagergehäuse verbaut. Sie laufen ruhiger und können fester angezogen werden, um jedwedes Spiel auszuschließen. Das erzielt eine höhere Langlebigkeit. Darüber hinaus verringern sie die Bremswirkung der Kugellager durch die seitliche Krafteinwirkung beim Kurvenfahren.

Bushings = siehe Lenkgummis

Camber = (engl. für Wölbung, Überhöhung) positive Vorspannung des Brettes; das Brett ist über die Länge hin nach oben gewölbt, was dem Fahrer eine größere Hebelwirkung fürs Lenken ermöglicht; oft bei Brettern mit starkem Flex zu finden, wo somit verhindert wird, dass das Deck unerwartet den Boden berührt

Carving = Disziplin: hartes Kurven fahren im Gefälle, ohne den Anspruch auf Höchstgeschwindigkeit

Center Set = siehe Lagersitz

Concave = siehe Konkave

Cone = konischer Lenkgummi

Contact Patch = damit ist die Kontakt/Lauffläche einer Rolle gemeint

Core = „Kern“

Dancing = Disziplin: Tricksen und Tanzen auf dem (meist um die 48 Zoll langen) Longboard; der Fahrer führt Schrittbewegungen auf dem und um das Brett herum aus, stets bemüht, dabei einen stilvollen Eindruck zu hinterlassen

Deck = Brett als Bestandteil eines Skateboards; besteht klassisch aus verleimten Ahornlaminaten

Doubledrop = Das Brett vereint Drop-Through und Double-Drop: tiefer kann man auf einem Longboard nicht stehen; daher geeignet für Long-Distance, aber auch Freeride

Downhill = Disziplin: Bergabfahrt mit dem Anspruch auf Höchstgeschwindigkeit

Dropdown = Das Brett ist trotz klassischer Achsmontage „tiefergelegt“

Drop Through = Das Brett ist unter der Bodenplatte der Achse verschraubt und “tiefergelegt”. Die Achse ist durch eine Aussparung im Brett hindurchmontiert.

Durometer = Einheit der Rollen- bzw. Bushinghärte (~74-101A). Je höher der Wert, desto härter das Material

Fiberglas = siehe Glasfaser

Flush Mount = das Achse wird in einem ausgefrästen Bereich montiert, sodass das Brett etwas tiefer liegt, denn die Baseplate versinkt somit ein wenig im Deck

Footstops = dienen zur Orientierung beim Fahren, wo der vordere Fuß zu stehen hat; findet meist beim Downhill Verwendung

Freestyle = der Freistil! Disziplin: die kreativste Seite des Skateboardens, bei der alles erlaubt ist; wird im Großen und Ganzen dem Dancing zugeordnet

Fußbremse = der eine Fuß wird während der Fahrt auf dem Boden schleifen gelassen, um die Fahrgeschwindigkeit zu verringern

Glasfaser = wird oft bei höherwertigeren Deckkonstruktionen verbaut

Grab Rails = Kunststoffleisten, die unter dem Deck auf den Längsseiten montiert werden; dank ihnen kann man das Board besser greifen („grab“), z.B. bei einem Trick; außerdem schützen sie auch die meist grafikverzierte Unterseite vor Kratzern

Griptape = Das selbstklebende “Schmirgelpapier” , das für den nötigen Halt auf dem Brett sorgt; erhältlich in verschiedenen Farben und Körnungen

Hanger = der untere Teil der Achse, der zwischen den zwei Lenkgummies ruhend durch Kingpin und Pivotcup an der Baseplate montiert ist

Keile = angewinkelte Riserpads, die – je nach Montage - eine Achse aggressiver oder weniger bis gar nicht lenken lassen

Kicktail = hinteres, hochgezogenes Ende des Decks; ermöglicht Tricks wie den Ollie, Manual oder eine rapide Lenkkorrektur

Kingpin = Hauptschraube einer Achse, mit welcher der Hanger samt Bushings an der Baseplate fixiert wird

Kingpinmutter = des Kingpins Mutter…

Konkave = die Längsseiten des Decks sind nach oben gewölbt und bilden eine Art Trittmulde: Man steht mehr im Brett drin, findet mehr Halt und hat eine direktere Kraftübertragung beim Lenken. Außerdem erfühlt man blind leichter, wo man gerade auf dem Brett steht.

Kugellager = man benötigt zwei pro Rolle, also acht insgesamt. Alle haben eine genormte Lagergröße: DIN 608. Diese passen auf alle 8mm-Achsstifte und in jede Skateboardrolle. Außerdem werden sie in ABEC kategorisiert.

WICHTIG: Wie lange sich eine Rolle frei dreht, sagt nichts über die Qualität des Kugellagers aus und ist völlig wertfrei zu betrachten!!! Ein Kugellager muss unter Belastung eine gute Performance hinlegen. Der beste Indikator für gute Kugellager ist neben der Qualitätserfahrung anderer Skater tatsächlich der Preis.

Lagersitz = gibt an, ob die Kugellager in einer Rolle mittig (Center Set), etwas seitlich versetzt (Off Set) oder ganz an der Seite (Side Set) sitzen.

Lenkgummis =  eine Achse besitzt zwei Lenkgummis, zwischen denen der Hanger ruht. Erhältlich in verschiedenen Härten, Farben, Formen. Sie beeinflussen das Lenkverhalten

Manual = Trick: der “Wheelie” auf einer Achse

Nose = die „Nase“, also das vordere Ende des Brettes

Noseguard = ein Kantenschutz zur Befestigung an der Nose, um diese vor Verschleiß zu schützen

Off Set = siehe Lagersitz

Ollie = Trick: man springt mit dem Skateboard nach oben, ohne abzusteigen

Pintail = das klassische Shape des Longboards, erinnert stark an die Form eines Surfbrettes; kein Wunder, denn da kommt’s ja auch her! Der erste Gedanke und Grund für die Erfindung des Skateboards war: „Wenn man nur auf der Straße surfen könnte…“

Pivot Cup = Bushing für den Pivot, den Drehzapfen des Hangers

Polyurethan = der Stoff, aus dem die Rollen sind, auch kurz Urethan genannt; es gibt sie in den unterschiedlichsten Zusammensetzungen, die maßgeblich die Fahreigenschaften einer Rolle beeinflussen

Pumpen = Disziplin: durch präzise, balancierte und rythmische Gewichtsverlagerung entsteht eine kurvenartige, schlängelnde Fortbewegung, bei der man nicht mehr pushen muss

Pushen = das Antreten mit dem Fuß zur Fortbewegung mit dem Rollbrett

Quietschen = jedes Skateboard macht über kurz oder lang Geräusche, da Material arbeitet und sich abnutzt. Ein Quietschen beim Lenken ist oft auf die Bushings, insbesondere die Pivotcups zurückzuführen. Abhilfe verschaffen hier beispielsweise Talkumpulver oder Kernseifenspäne, mit denen man die Gummiteile einpudert/einreibt. Von Fett oder gar Öl ist unbedingt abzuraten.

Rebound = hiermit ist der „Rückstoß“ gemeint, d.h. die Lenkgummis richten die Longboardachse nach dem Lenken schnell wieder in die Ausgangsposition zurück; qualitative, gute Lenkgummis haben einen höheren Rebound und fühlen sich stabiler und geschmeidiger an;

Auch bei Rollen spricht man vom Rebound: gute Rollen aus qualitativem Polyurethan sind schneller und verlieren weniger Energie in die Verformung

Riserpad = Abstandhalter zwischen Achse und Brett, um den Abstand von Brett zu Achse zu erhöhen, zum Beispiel um Wheelbites zu verhindern

RKP-Achse = Reverse Kingpin Achse = Longboardachse; da der Kingpin auf der anderen Seite des Hangers sitzt, entsteht eine lenkfreudigere Achsgeometrie

Rocker = das Brett ist über die Länge hin nach unten gewölbt

Shape = Form des Brettes

Shields = die Gummi- oder Metallkappen, die auf den Außenseiten der Kugellager sitzen, um das Lager vor Dreck und Staub zu schützen

Shockpads = Abstandhalter zwischen Achse und Brett mit Dämpfungseigenschaft

Side Set = siehe Lagersitz

Slalom = Disziplin: schnellsmöglich einen Hütchen-/Pylonen-Parkour absolvieren

Slide = das „Rutschen“, also ein Powerslide oder Drift mit dem Skate/Longboard; meist zum Bremsen verwendet; der Fahrer verlagert sein Gewicht auf dem Brett so, dass die Rollen ihre Bodenhaftung verlieren und ausbrechen

Slide-Handschuhe = Schutzhandschuhe, die einen Hartplastik-Puck auf der Handfläche besitzen, was dem Fahrer ermöglicht, sich während der Fahrt auf dem Boden abstützen zu können

Spacer = Abstandhalter zwischen den zwei Kugellagern einer Rolle

Speedringe = Abstandhalter zwischen Kugellager und Achshanger/Achsmutter

Stand-Up-Slide = die Königsdisziplin beim Sliden: man steht auf dem Brett und macht einen Slide, ohne in die Hocke zu gehen

Tail = (engl. f. Schwanz, Heck) das hintere Ende des Boards

Tailguard = Kantenschutz, um das hintere Ende des Brettes vor Verschleiß zu schützen

TKP-Achse = Traditional Kingpin Achse = die klassische Skateboardachse

Tool = englisch für „Werkzeug“; mit einem Skate-Tool kann man i.d.R. alle Muttern und Schrauben an einem Skateboard bedienen

Top Mount=Das Brett ist oben auf der Bodenplatte der Achse montiert

Twin Tip = ein symmetrisches Brett, das vorwärts wie rückwärts gleich funktioniert.

Urethan = siehe Polyurethan

W-Konkave = quasi eine doppelte Konkave, die im Querschnitt an ein „W“ erinnert; durch sie erlangt man einen besseren Halt; die entstandene Kuppel in Brettmitte passt ins Fußgewölbe

Washer = Metallringe unter dem unteren und über dem oberen Lenkgummi, die deren Verdrängung beim Lenken beeinflussen; Cup Washer verringern das Spiel der Lenkgummis beim Lenken, aber halten die Achse eher stabil und haben den höheren Rebound; Flat Washer hingegen sorgen für mehr Bewegungsfreiheit, da sie lediglich den Bushing vor der Kingpinmutter schützen

Wheelbase = der Radabstand, gemessen an den inneren Montagelöchern

Wheelbite = der Radbiss: die Rolle kommt ans Brett und blockiert

Wheel Wells = ins Brett sind Radkästen eingeschliffen um Wheelbites zu vermeiden

Wobbeln = das Wackeln der Achsen bei höheren Geschwindigkeiten